Global Fair Trade System

Fairtrade Africa engagiert sich für alle Produzenten in Afrika. Sprecher dieser Einheit sind spezialisierte Helfer, welche die Kleinbauern zu Fairtrade-Standards und die daran gestellten Anforderungen, zu Zertifizierungsprozessen, über das Herantreten an den Fairtrade-Markt, bei der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und bei administrativen Fragen zu Preissetzungsstrategien oder Qualitätsmanagement beraten.

Durch die Arbeit vor Ort bekommt die PSR eine konkrete Einsicht in die Möglichkeiten, Bedürfnisse und Probleme der Arbeitnehmer in den bestimmten Regionen beziehungsweise Gruppen, sodass sie gezielt mit den Menschen zusammenarbeiten können. Die Kooperativen werden darin bestärkt, bessere Positionen zu erlangen, die sie benötigen, um mit potenziellen Käufern und Arbeitgebern interagieren zu können, gemeinsame Investitionen zu tätigen und ihren kollektiven Einfluss zu verstärken.

Für die Etablierung der Bewegung auf unerschlossenen Märkten, die Geschäftsentwicklung und die Aufklärung sind acht Fairtrade-Marketing-Organisationen verantwortlich.

FAIR TRADE CLOTHING

Die Koordination von Projekten zur Verbesserung beziehungsweise Vereinheitlichung der Fairtrade-Strandards übernimmt die hierfür eingerichtete Standards Unit oder auch das Standards and Pricing Team. Dieser wurde von der International Social and Environmental Accreditation and Labelling Alliance ISEAL entwickelt. Die Standards werden mindestens alle fünf Jahre auf Aktualität geprüft und gegebenenfalls neu aufgesetzt. Das Pricing Team ist für die Entwicklung der Fairtrade-Mindestpreise und der Fairtrade-Prämie verantwortlich.

Sie fungiert als unabhängige Kontrolleinheit, auditiert Produzenten, Händler und Unternehmen, um die Einhaltung der international vereinbarten Standards zu gewährleisten. Diese steht für Qualität, hohe Transparenz bei den Zertifizierungsabläufen und trifft alle Entscheidungen unabhängig.

Is Fairtrade Fair? |

Weiterhin wird überprüft, ob die Produzenten-Organisationen den festgesetzten Mindestpreis für die gehandelten Produkte und die Fairtrade-Prämie erhalten. Die Organisationen werden gruppenweise zertifiziert. Dafür wählt FLO-CERT im Vorfeld eine gewisse Anzahl an Betrieben aus, die besucht, inspiziert und deren Angestellte befragt werden.

Das Ziel der FLO und vieler anderer alternativer Handelsorganisationen ist es, eine Welt zu schaffen, in der auf allen Ebenen gerecht gehandelt wird, in der Handel eine Chance für Integration bietet und in der ein rücksichtsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen herrscht. Es sollen faire Löhne gezahlt und menschenwürdige Arbeitsbedingungen geschaffen werden, staatliche Unterstützung gefordert sowie gefördert und der landwirtschaftliche Beruf für junge Leute attraktiver gestaltet werden.

Neue Geschäftsmodelle für Produzenten und Unternehmen sollen dabei helfen, mehr Wert durch langfristige Handelsbeziehungen zu schaffen, welcher neue Investitionen in wichtige Projekte ermöglicht. Unter anderem sollen Produzenten dafür insoweit geschult werden, dass sie die Vorgänge auf den Märkten verstehen und gezielt auf Nachfragen reagieren können. Die wichtigsten Arbeitsbereiche werden dabei die Organisations- und Unternehmenskonsolidierung, Arbeitsrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Kinder und Jugendliche und der Klimawandel sein.

Es soll ein Umfeld gestaltet werden, in dem noch mehr kleinen Erzeugern und Arbeitnehmern eine sichere und nachhaltige Lebensweise ermöglicht wird, sie ihr ganzes Potenzial entfalten und eigenständig über ihre Zukunft entscheiden können. Frauen sollen sich zunehmend an Entscheidungsprozessen beteiligen dürfen. Die Ursachen der Kinderarbeit sowie die Kinderarbeit selbst werden weiterhin bekämpft. Ferner ist nötig, dass die harte Arbeit der Männer und Frauen an den Anfängen der globalen Wertschöpfungsketten mehr anerkannt und geschätzt wird.

Zudem sollen Produzenten bei der Anpassung ihrer Arbeitsweisen an den Klimawandel mittels Schulungen und spezieller Techniken unterstützt werden und mit den Folgen dessen besser umzugehen wissen. Um das Ziel zu erreichen, möchte die FLO ihre Arbeiten generell verbessern. Die Fairtrade-Marke ist bereits die am meisten anerkannte und vertrauenswürdigste und ein sichtbares Zeichen der Erfolge der FLO.

Um diesen Bestand zu festigen beziehungsweise zu erweitern, plant die Initiative auch künftig mit verschiedenen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um Lern- und Anpassungsstrategien auf Grundlage vorhandener Erfahrungen zu entwickeln. Somit sollen beispielsweise unternehmenseigene Nachhaltigkeits- und Beschaffungsziele besser erreicht und die Bedürfnisse der Erzeuger befriedigt werden.

Sowohl die an der Bewegung beteiligten Firmen als auch die Erzeuger-Organisationen sollen einen schnelleren Zugang zu Informationen und Daten erhalten, um Auswirkungen von Fairtrade erkennen und beobachten zu können. Um die Messung der Nachhaltigkeit der Unternehmen zu unterstützen, bietet die Initiative bereits Evaluierungsleistungen an. Um diese zu intensivieren, werden zunehmend soziale Medien genutzt. Auf diese Weise können weltweit weitere Anhänger miteinander verbunden und das allgemeine Bewusstsein über die Herkunft verschiedenster Produkte erhöht werden.

Bestenfalls werden sich somit mehr Menschen an mehr Orten engagieren. Damit einhergehend soll für ein gerechteres Handelsumfeld gesorgt werden. Stellvertretend für, aber auch gemeinsam mit Produzenten will sich Fairtrade International an die Regierungen wenden, um für ein gerechteres Handelsumfeld zu sorgen.

Die zuständigen Institutionen sollen in Zusammenarbeit dazu angehalten werden, Vorschriften zu erlassen, die sowohl neue Grenzen als auch ein Spielfeld schaffen, auf dem alle Marktteilnehmer gleichberechtigt agieren können.


  • Wie funktioniert Forex in Südafrika.
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  • The Fair Trade InstitutePublications - The Fair Trade Institute.

Dafür werden operative und strategische Kapazitäten aufgebaut und Lerninstrumente sowie verschiedene Daten in alle Planungs- und Entscheidungsprozesse integriert. Die Initiative möchte mehr auf Partnerschaften aufbauen, zunehmend Transparenz für alle Akteure schaffen und lokale wie auch kontinentale Netzwerke und für die Öffentlichkeit zugängliche Plattformen Lernplattformen erweitern, um vorhandenes Wissen und den Einfluss an möglichst vielen Stellen zu verbreiten.

Die FLO ist eine NPO und verfolgt keine wirtschaftlichen Gewinnziele.


  • International - Akteure - Fairer Handel - Forum Fairer Handel;
  • Inhaltsverzeichnis!
  • Fairtrade - Kreis Lippe.

Sie finanziert sich hauptsächlich durch Zertifizierungsgebühren, welche den Produzenten auferlegt werden, die ihre Produkte nach den Fairtrade-Standards handeln. Hinzu kommen verschiedene Beträge, die von den NFO's entrichtet werden. Ein weiterer Teil wird für die Kernaufgaben der FLO aufgewendet.

Überschüssige Erlöse beziehungsweise Gewinne werden in Rücklagen eingestellt und in weitere Projekte oder wichtige Betriebskosten investiert. Unternehmen können Fairtrade-Produkte nur unter eigenem Namen vertreiben, sofern sie einen Lizenzvertrag mit TransFair e. Alle nötigen Genehmigungen für Marketing, Herstellung, Vertrieb und Verkauf sind auf eigene Kosten einzuholen. Sofern diese Summe nicht erreicht wird, ist der fehlende Differenzbetrag zu zahlen. Diese Regelung ist nötig, damit die laufenden Verwaltungskosten gedeckt werden können.

Zusätzlich werden allgemeine Richtlinien zur Kennzeichnung der angebotenen Produkte, Anforderungen an die Zusammensetzung gehandelter Mischprodukte sowie zahlreiche weitere Übereinkünfte im Vertrag geregelt. Jede Zertifizierung und die dazu gehörigen Überprüfungen verursachen Kosten, welche vom jeweiligen Unternehmen selbst getragen werden müssen.

Ist die Anzahl der Anträge auf Unterstützung zu hoch, werden jene Produzenten bevorzugt gefördert, denen am wenigsten eigene Mittel zu Verfügung stehen. Unternehmen, die bereits einen Lizenzvertrag mit einer NFO geschlossen haben, bedürfen lediglich einer Verifizierung. Der Fairtrade-Mindestpreis ist ein festgesetzter Betrag, den die Kleinbauern oder Produzenten beim Verkauf ihrer Waren erhalten. Er ist so konzipiert, dass er die durchschnittlichen Kosten einer nachhaltigen Produktion abdeckt. Für einen korrekten Anbau beziehungsweise die Einhaltung der auferlegten Standards wird ein zusätzlicher Aufschlag in Form der Fairtrade-Prämie gezahlt, welche es den Produzenten ermöglicht, in weitere nachhaltige Projekte zu investieren.

fair+ Zeichen

Zur Preisfindung wurde ein allgemeingültiges Verfahren erarbeitet, das aus den folgenden sechs Schritten besteht: 1. Einreichen und Bewertung der Preisanfrage, 2.

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Definition des Projektumfangs und der Planung, 3. Forschung, 4.

The Fair Trade Story

Konsultation, 5. Genehmigung und 6. Liegt der Fairtrade-Mindestpreis für ein Produkt unter dem aktuellen Marktpreis, so wird den Erzeugern der Marktpreis beziehungsweise der bei Vertragsabschluss ausgehandelte Preis gezahlt. T G Theresa Grünert Autor. Format: PDF, ePUB und MOBI — für PC, Kindle, Tablet, Handy ohne DRM.

In den Warenkorb. Inhaltsverzeichnis Abstract Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Einleitung 1. Abkürzungsverzeichnis Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Das Drei-Ebenen-Schema Abbildung 2: Das zweiseitige Gefangenendilemma am Beispiel Klimawandel Abbildung 3: Darstellung des Werte-Trade-offs der Produzenten Abbildung 4: Orthogonale Positionierung zum Werte-Trade-off Abbildung 5: Überwindung des zweiseitigen Gefangenendilemmas am Beispiel Klimawandel Abbildung 6: Das einseitige Dilemma am Beispiel Kinderarbeit Abbildung 7: Darstellung des Werte-Trade-offs von Produzent und Unternehmen.

Abbildung 8: Orthogonale Positionierung zum Werte-Trade-off Abbildung 9: Überwindung des einseitigen Dilemmas am Beispiel Kinderarbeit Abbildung Das einseitige Dilemma zwischen Unternehmen und Verbraucher Abbildung Darstellung des Werte-Trade-offs von Unternehmen und Verbraucher Abbildung Orthogonale Positionierung zum Werte-Trade-off. Abbildung Überwindung des Dilemmas zwischen Unternehmen und Verbraucher Einleitung Im Zuge der Globalisierung werden internationale Verflechtungen immer stärker.

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Fairtrade Labelling Organizations International als Initiative für New Governance Fairtrade International Kurzform des gesetzlich registrierten Namens: Fairtrade Labelling Organizations International e. Aktionszentrum Arme Welt e. GEPA mbH o. Fairtrade International [10] Vgl. TransFair e. Von Hauff, Claus ; S. Fair Trade Advocacy Office [14] Vgl. Fairtrade International [15] Vgl.

Fairtrade International [16] Vgl. Fairtrade International [19] Vgl. Fairtrade International [23] Vgl. Fairtrade International ; S. Fairtrade International [32] TransFair e. Fairtrade International [38] Vgl. Fairtrade International [40] Vgl. Fairtrade International [42] Vgl. Für die Rückwärtskompatibilität von Seiten welche noch den urchin. Zweck: Dieses Cookie wird verwendet, um die Abfrage-Rate zu kontrollieren.

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