Handelsstrategie Effizienz.

Es gibt zwei Arten der Aktienanalyse, auf denen die Handelsstrategien aufbauen. Zunächst ist die technische Aktienanalyse Kapitel 4 zu nennen, die am Beispiel von drei einfachen und weitverbreiteten Handelstechniken dargestellt und auf ihre Prognosefähigkeit untersucht wird: Gleitende Durchschnittslinien mit variabler und festgelegter Länge sowie Unterstützungs- und Widerstandslinien. Selten wird hingegen eine Kombination von technischer und fundamentaler Aktienanalyse Kapitel 6 auf ihr Prognosefähigkeit untersucht.

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Hierbei soll geklärt werden, ob eine Kombination der beiden Analyseansätze zusätzlichen Nutzen in Form von Überrenditen liefert und die beiden Konzepte somit als Komplemente fungieren können oder ob sie eher als Substitute zu sehen sind. Ein Kapitalmarkt gilt als effizient, wenn der aktuelle Preis einer Aktie alle verfügbaren Informationen widerspiegelt. Differenzierter formuliert gilt er als effizient, wenn alle Informationen bis zu dem Punkt eingepreist sind, an dem der marginale Nutzen der Information deren marginalen Kosten entspricht. Eugene F. Die schwache Form der Kapitalmarkteffizienz liegt vor, wenn sich alle Informationen aus vergangenen Kursverläufen in den aktuellen Aktienpreisen widerspiegeln.

Zukünftige Kursentwicklungen sollen durch Auswertung und Interpretation von vergangenen Kursverläufen prognostiziert werden. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass für tägliche, wöchentliche und monatliche Kursveränderungen kurze Frist eine positive Autokorrelation von Kursverläufen vorliegt. Auch in einem Untersuchungszeitraum von Jahren - lassen sich nur schwache Anzeichen für eine langfristige Autokorrelation von Kursentwicklungen finden.

Zusammenfassung

Die angesprochenen Studien stärken die Hypothese, dass es keine statistisch signifikante Autokorrelation gibt und sich Kurse nach der Random-Walk-Theorie bilden. In einer Studie von Brock, Lakonishok und LeBaron wird gezeigt, dass sich mithilfe einfacher technischer Handelsregeln, wie gleitenden Durchschnittslinien und Unterstützungs- und Widerstandslinien, langfristige Kursentwicklungen vorhersagen lassen.

Auch Bessembinder und Chan kommen zu dem Schluss, dass sich auf Basis dieser technischen Handelsregeln zukünftige Kursentwicklungen prognostizieren lassen.

Die von ihnen verwendeten Handelstechniken erzielen im Vergleich zur durchschnittlichen Wertentwicklung des Dow Jones Industrial Average DJIA vor Transaktionskosten Überrenditen. Die mittels der Überrenditen errechneten Break- Even-Transaktionskosten fallen im Vergleich zu den tatsächlichen Transaktionskosten in der Realität relativ gering aus, was zeigt, dass sich mit diesen technischen Handelsregeln nur bedingt Überrenditen erzielen lassen. Da der zusätzliche Nutzen Überrenditen von den zusätzlichen Kosten Transaktionskosten egalisiert wird, steht das Ergebnis dieser Studie somit nicht im Widerspruch zur schwachen Form der Kapitalmarkteffizienz.

Die halbstarke Form der Kapitalmarkteffizienz beinhaltet alle Charakteristika der schwachen Form. Zusätzlich spiegeln sich alle aktuellen, der Öffentlichkeit zugänglichen Informationen in den Preisen der Wertpapiere wieder. Es müssen Informationen öffentlich zugänglich sein, die noch nicht oder nur unvollständig vom Markt in den aktuellen Kursen eingepreist sind, damit sich mithilfe der fundamentalen Aktienanalyse eine falsche Bewertung von Aktien identifizieren und damit Überrenditen erzielen lassen.

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Besonders deutlich lässt sich die halbstarke Form der Markteffizienz beobachten und diskutieren, indem die Kursveränderung bei Bekanntgabe von neuen Informationen und die Reaktionszeit des Marktes auf diese Neuigkeiten in Ereignisstudien event studies untersucht werden. Die neuen Informationen können zum Beispiel Änderungen der Dividendenhöhe, Bekanntmachung von Zusammenschlüssen und Übernahmen oder die Ankündigung von Kapitalerhöhungen sein. Mit wenigen Ausnahmen bestätigen fast alle Ereignisstudien die halbstarke Form der Kapitalmarkteffizienz, da sich der Aktienpreis durchschnittlich innerhalb eines Tages an eine neue Informationslage anpasst, was darauf hinweist, dass der Anpassungsprozess von Aktienpreisen an neue Informationen effizient ist.

Die Jahresabschlüsse von Unternehmen stellen eine wichtige Quelle öffentlicher Informationen dar, die für die fundamentale Aktienanalyse herangezogen werden. Untersuchungen zeigen, dass in Jahresabschlüssen Informationen enthalten sind, die für den Wert des Unternehmens relevant sind, aber bei der erstmaligen Bekanntgabe noch nicht vollständig in den Aktienkurs eingepreist sind. Die Umsetzung dieser Erkenntnisse in eine Handelsstrategie führt zu einer am Markt adjustierten Überrendite. Mithilfe der fundamentalen Aktienanalyse lassen sich zukünftige Kursverläufe prognostizieren und somit Überrenditen erzielen.

Sind alle Informationen aus vergangenen Kursverläufen, alle aktuellen und öffentlichen Informationen, sowie alle nicht-öffentlichen Informationen durch den Markt verarbeitet und eingepreist, so liegt die starke Form der Kapitalmarkteffizienz vor. Das sind zum einen Börsenmakler, die Zugang zu den Orderbüchern haben und somit Informationen über unerfüllte Limit-Orders erhalten, die sie zur Generierung von Monopolgewinnen nutzen könnten.


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Zum anderen sind dies Mitarbeiter von Unternehmen, die über vertrauliche Informationen verfügen, die für die weitere Entwicklung des Unternehmens relevant sind und die von diesen Mitarbeitern für Kauf- und Verkaufsentscheidungen von Aktien genutzt werden könnten. Dieser Vergleichswert kann zum Beispiel der risikolose Zinssatz, die Wertentwicklung eines Index sein oder auch die zu erwartende Rendite, die nach einem Modell zur Prognose von Renditen von risikobehafteten Kapitalanlagen ermittelte wurde.

Zwei dieser Modelle sind das von Sharpe, Lintner und Mossin entwickelte Capital Asset Pricing Model CAPM und das Fama-French 3- Faktor-Modell. Das unsystemische Risiko lässt sich durch Diversifizierung eliminieren und gibt die Korrelation der untersuchten Kapitalanlage mit dem Marktportfolio an. Das CAPM wird in folgender Formel dargestellt:.

Strategie (Wirtschaft)

Eine tatsächliche marktadjustierte Überrendite ex post nach dem CAPM liegt vor, wenn sich ein Teil der erzielten Rendite nicht aus dem risikolosen Zinssatz und den Risikoprämien für systemisches und unsystemisches Risiko erklären lässt. Die ex post Rendite Ri ist höher als durch das CAPM ex ante vorhergesagt E[Ri]. Diese Überrendite wird in der nachfolgenden Formel als ai ausgedrückt:. Die Abhängigkeit der Renditen von diesen weiteren Faktoren führt zu Renditeentwicklungen, die sich nicht durch das CAPM erklären lassen und deswegen als Anomalien bezeichnet werden.

Auf diesem Gedanken aufbauend haben Fama und French ein weiterführendes Modell zur Prognose von Renditen von risikobehafteten Kapitalanlagen entwickelt, das Fama- French 3-Faktor-Modell. Die erwartete durchschnittliche Aktienrendite ex ante setzt sich nach diesem Modell aus dem risikolosen Zinssatz und den Risikoprämien für drei Faktoren zusammen. Der erste Faktor ist vergleichbar mit dem des CAPM, der die Risikoprämie für das systemische Risiko des Marktportfolios E[Rm — Rf] und für das unsystemische Risiko einer Kapitalanlage zum Ausdruck bringt.

Die Korrelation der Kapitalanlage mit dem Marktportfolio wird durch den Multiplikator bi dargestellt. Der dritte Faktor bezieht sich auf das Verhältnis zwischen dem in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital Buchwert und dem Marktwert eines Unternehmens. Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt.

Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

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