Aktienoptionen Phantom.

Die Mitarbeiterbeteiligung stellt einen entscheidenden Erfolgsfaktor innerhalb des Start-ups dar.

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Gängigste Variante der Mitarbeiterbeteiligung in der Schweiz ist die direkte Beteiligung des Mitarbeiters am Kapital, d. Die Bereitstellung dieser Aktien führt jedoch in der Regel zu Problemen. Die vom Gesetzgeber u. Zudem erhält der Mitarbeiter mit den Aktien auch sämtliche damit verbundenen Aktionärsrechte. Er erhält u. In der Regel möchten Start-ups die Aktionärsrechte der Mitarbeiter im Wesentlichen aber auf den Liquidationserlös beschränken und lediglich Investoren und Gründer mit allen üblichen Aktionärsrechten ausstatten.

Genau dies ist mit den aus dem US-amerikanischen Raum bekannten Phantom Stocks möglich. Was sind Phantom Stocks? Phantom Stocks sind fiktive bzw. Dabei erhält der Mitarbeiter keine Aktien der Gesellschaft, sondern wird vertraglich so gestellt, wie wenn er Aktien der Gesellschaft halten würde. Der Mitarbeiter wird somit nicht direkt am Aktienkapital der Gesellschaft beteiligt. Er erhält keine Aktionärsstellung. Er bekommt hingegen eine vertraglich geregelte Erfolgsbeteiligung.

Im Phantom Stock Programm ist geregelt, dass der Mitarbeiter bei einem Exit eine Prämie erhält. Die Prämie je Phantom Stock entspricht dem Exit-Erlös der Stammaktien. Wenn also die Gesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt einen Exit durchführt und die Stammaktien zu CHF Vor- und Nachteile von Phantom Stocks Die Vorteile eines Phantom Stock Programmes liegen auf der Hand: Schnelle und unkomplizierte Implementierung: Mit Erlass eines Phantom Stock Programms kann das Start-up schnell und einfach ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm implementieren. Anders als bei einer Kapitalerhöhung sind keine Beurkundung und kein Handelsregistereintrag notwendig.

Ein Generalversammlungsbeschluss ist i. Keine Aktionärsrechte: Der Mitarbeiter erhält mit den Phantom Stocks lediglich eine wirtschaftliche Beteiligung an der Entwicklung des Unternehmenswerts. Anders als bei Aktien erhält er jedoch keinerlei Einsichtsrechte in die Geschäftsbücher.

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Er bekommt auch keine Mitwirkungsrechte Stimmrecht, Traktandierungsrecht etc. Die Aktionärsstruktur bleibt unverändert.


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Das Stimmrecht der Aktionäre wird nicht verwässert. Phantom Stocks sind zwar voll steuerpflichtig, jedoch erst bei deren Auszahlung z. Da die Steuerschuld erst bei Auszahlung entsteht, ist keine zwischenzeitliche Unternehmensbewertung erforderlich. Auf ein aufwändiges Tax-Ruling[4] kann ebenfalls verzichtet werden. Der Nachteil eines Phantom Stock Programmes liegt in der Besteuerung, da der Mitarbeiter keinen steuerfreien Kapitalgewinn realisieren kann.

Weiter kann — je nach Ausgestaltung des Phantom Stock Programmes — eine Pflicht zur Bildung von Rückstellungen in Höhe der zu erwartenden Verpflichtungen resultieren. Demzufolge ist das Start-up frei in der Bestimmung der einzelnen Parameter des Programms. Folgende Punkte bedürfen einer Regelung: Ausgabebedingungen: Wer darf Phantom Stocks zu welchen Konditionen an welche Mitarbeiter zuteilen? Welche Rechte verleihen die Phantom Stocks? Bilanzierung von Aktienoptionsprogrammen.

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Was sind Optionen? Spezielle Derivate einfach erklärt! - Finanzlexikon

September Gerade in Zeiten wirtschaftlichen Wachstums erweisen sich anteilsbasierte Vergütungen, wie z. Aktienoptionspläne, als beliebtes Instrument der Beteiligung von Führungskräften am Unternehmenserfolg. Hierbei werden Mitarbeitern Optionen zum Erwerb von Anteilen eingeräumt, die später zu einem vorab festgelegten Preis ausgeübt werden können.

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Die Entlohnung der Führungskräfte wird damit an die Wertentwicklung des Unternehmens gekoppelt. Die Bilanzierung und Bewertung von Aktienoptionsprogrammen ist jedoch häufig komplex und hängt von der Ausgestaltung der Pläne ab. Dabei ist insbesondere von Bedeutung, ob die Vergütung in Form echter Unternehmensanteile oder in Form eines Barausgleichs erfolgt. Reale Aktienoptionen, bei denen der Mitarbeiter einen Anspruch auf echte Anteile am Unternehmen erwirbt, können bspw. Über die Bilanzierung im Zeitpunkt der Ausübung besteht dabei weitgehend Einigkeit.

Demnach ist der durch den Mitarbeiter gezahlte Ausübungspreis bei einer Kapitalerhöhung in das gezeichnete Kapital bis zur Höhe des Nennbetrags bzw. Der Erwerb und die Ausgabe eigener Anteile werden ebenfalls erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Die Bilanzierung im Zeitpunkt der Optionsgewährung ist in den internationalen Rechnungslegungsstandards — anders als nach HGB — ausführlich geregelt.

Wertänderungen der Optionen in nachfolgenden Perioden sind grundsätzlich nicht zu erfassen.

Virtuelle Mitarbeiterbeteiligung

Darüber hinaus regelt IFRS 2, wie Ausübungshürden zu berücksichtigen sind, die üblicherweise im Rahmen von Aktienoptionsplänen vereinbart werden. Marktorientierte Bedingungen, bei denen die Ausübbarkeit der Optionen von der Wertentwicklung des Unternehmens abhängt z. Erreichung eines bestimmtem Aktienkurses , sind demnach in die Fair Value-Bewertung zum Zusagezeitpunkt einzubeziehen. Die Wahrscheinlichkeit sonstiger Ausübungshürden z.

Bereits erfasste Beträge müssen in diesem Fall ggf. Im Gegensatz zu den IFRS enthält das HGB keine expliziten Regelungen zur Bilanzierung von Aktienoptionsplänen.


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Daher haben sich in Literatur und Praxis gegensätzliche Auffassungen herausgebildet. Eine Meinung besagt, dass sich bei Gewährung der Aktienoptionen zunächst keine bilanziellen Auswirkungen ergeben dürfen. Dieser Ansicht hat sich unter anderem der BFH angeschlossen. Nach einer anderen Auffassung handelt es sich bei der Gewährung der Aktienoptionen um eine Entlohnung für die Arbeitsleistung der Führungskraft. Daher sei der Gesamtwert der Option im Personalaufwand zu erfassen — bilanzielle Gegenposition ist die Kapitalrücklage.

Die Aufwandserfassung bzw. Dotierung der Kapitalrücklage erfolgt dabei ratierlich über den Erdienungszeitraum. Diese Vorgehensweise entspricht im Grundsatz den Regelungen nach IFRS. Aktienoptionspläne mit Barausgleich auch virtuelle Optionen oder stock appreciation rights genannt zeichnen sich dadurch aus, dass der Arbeitnehmer anstelle von realen Anteilen eine Barzahlung in Höhe des inneren Werts der Option erhält.

Die Zahlung bemisst sich also nach der Differenz zwischen dem tatsächlichen Aktienkurs zum Ausübungszeitpunkt und dem vorab vereinbarten Basispreis. Bei virtuellen Optionsprogrammen ist sowohl nach HGB als auch nach IFRS eine Rückstellung in Höhe des Gesamtwerts der Optionen anzusammeln, wobei der Aufwand wiederum ratierlich über den Erdienungszeitraum verteilt wird. Im Gegensatz zur Bilanzierung realer Optionen sind jedoch nachträgliche Fair Value-Änderungen an jedem Stichtag aufwandswirksam zu berücksichtigen.